Methode OKR

Outcome

Ergebnis/Wirkung – nicht die Aktivität selbst (Output).

Wann einsetzen
Output: Feature gebaut. Outcome: Nutzer lösen Problem schneller.
Kernprinzip
'Focus on outcomes, not outputs.'
Herkunft
Outcome-Driven Innovation (Ulwick). Marty Cagan

Outcome bezeichnet die tatsächliche Wirkung einer Maßnahme, im Unterschied zum Output, der bloß die Aktivität oder das Ergebnis beschreibt. Diese Unterscheidung ist fundamental für OKRs und für Produktentwicklung insgesamt, weil sie den Blick weg von der eigenen Tätigkeit hin zur Wirkung beim Nutzer oder Kunden lenkt.

Der Unterschied lässt sich einfach illustrieren: Ein Team baut 50 Features in einem Quartal. Das ist Output, Lieferergebnis. Ob diese Features tatsächlich etwas bewirkt haben, zeigt der Outcome, etwa eine Steigerung der Conversion Rate von zwei auf vier Prozent. Es ist durchaus möglich, hohen Output bei null Outcome zu produzieren, wenn die falschen Dinge gebaut werden. Deshalb sollten Key Results auf Outcomes zielen: NPS auf 55 steigern statt Feedback-Formular implementieren. Das Team behalt die Freiheit, den besten Weg zum Outcome zu wählen, statt an eine vorgegebene Lösung gebunden zu sein.

Das Konzept ist in der Produktentwicklung durch Tony Ulwicks Outcome-Driven Innovation und Marty Cagans Arbeit populär geworden. In der OKR-Praxis ist die konsequente Outcome-Orientierung oft die größte Umstellung, weil viele Organisationen gewohnt sind, in Outputs zu denken.

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