Key Results sind die messbaren Ergebnisse, an denen sich zeigt, ob ein Objective erreicht wurde. Sie quantifizieren den Fortschritt und machen ihn objektiv prüfbar. Am Quartalsende muss klar sein: erreicht oder nicht erreicht. Drei bis fuenf Key Results pro Objective sind die gaengige Empfehlung, weil zu viele den Fokus verwischen und zu wenige die Zielerreichung nicht ausreichend abbilden.
Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen Outcome und Output. Ein gutes Key Result beschreibt eine Wirkung, nicht eine Aktivität. NPS von 40 auf 55 steigern ist ein Outcome, denn es misst eine Veränderung beim Kunden. Feedback-Prozess verbessern ist dagegen vage und nicht prüfbar. Zehn Kundeninterviews durchführen ist ein Output, denn es beschreibt eine Aktivität, kein Ergebnis. Die Kunst liegt darin, Key Results so zu formulieren, dass sie das Team auf die Wirkung lenken und ihm gleichzeitig die Freiheit lassen, den Weg dorthin selbst zu waehlen.
Das Konzept geht auf Andy Grove bei Intel zurück. Key Results sollten ambitioniert sein, aber nicht unrealistisch, damit sie motivieren statt zu entmutigen.