Key Resources bezeichnen im Business Model Canvas die wichtigsten Vermögenswerte, die ein Unternehmen benötigt, um sein Geschäftsmodell zu betreiben. Sie sind die Voraussetzung für die Erstellung der Value Proposition, die Bedienung der Kanäle, die Pflege der Kundenbeziehungen und die Erzielung von Einnahmen. Die Frage lautet nicht, welche Ressourcen vorhanden sind, sondern welche unverzichtbar sind.
Man unterscheidet vier Kategorien: physische Ressourcen (Produktionsanlagen, Gebäude, Fahrzeugflotten), geistige Ressourcen (Patente, Marken, proprietäre Daten, Algorithmen), menschliche Ressourcen (spezialisiertes Know-how, erfahrene Teams) und finanzielle Ressourcen (Kapital, Kreditlinien). Google lebt von geistigen Ressourcen (Suchalgorithmus, Daten) und physischen Ressourcen (Rechenzentren). IKEA braucht Design-Know-how als geistige Ressource und eine effiziente Logistik als physische Ressource. Ein Beratungsunternehmen hat vor allem menschliche Ressourcen als Schlüssel.
Das Feld stammt aus dem Business Model Canvas. Entscheidend ist, die Key Resources nicht als Inventarliste zu verstehen, sondern als strategische Analyse: Welche Ressourcen verschaffen einen Wettbewerbsvorteil, der nicht leicht kopiert werden kann?