Methode Scrum

Agile Manifesto

Grundlagendokument von 2001 mit 4 Werten und 12 Prinzipien.

Wann einsetzen
Als Leitbild und Referenz für alle agilen Frameworks.
Kernprinzip
Werte auf der linken Seite schätzen wir mehr als die auf der rechten.
Herkunft
17 Autoren, Snowbird Utah, Februar 2001

Das Agile Manifesto ist das Grundlagendokument, auf dem alle gängigen agilen Frameworks aufbauen. Es formuliert vier zentrale Werte und zwölf Prinzipien, die den Vorrang von Menschen und Interaktionen vor Prozessen, funktionierender Software vor Dokumentation, Zusammenarbeit mit dem Kunden vor Vertragsverhandlung und Reagieren auf Veränderung vor Planverfolgung betonen. Entscheidend dabei: Die Werte auf der rechten Seite haben durchaus Bedeutung, aber die linke Seite wird höher gewichtet.

In der Praxis dient das Manifesto als Referenzrahmen, wenn Teams oder Organisationen agile Arbeitsweisen einführen oder bestehende Praktiken hinterfragen. Wenn etwa ein Team feststellt, dass es mehr Zeit in Prozessdokumentation als in die Zusammenarbeit mit Nutzern investiert, liefert das Manifesto die argumentative Grundlage für eine Kurskorrektur. Die zwölf Prinzipien konkretisieren die Werte und geben Orientierung für den Arbeitsalltag, etwa durch den Fokus auf kurze Lieferzyklen und selbstorganisierte Teams.

Das Manifesto entstand im Februar 2001, als sich 17 Softwareentwickler in Snowbird, Utah, trafen, um gemeinsame Grundsätze zu formulieren. Es ist bewusst knapp gehalten und beschreibt Haltungen, keine Methoden.

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