Flight Level 1 beschreibt die operative Ebene der Arbeitsorganisation: Wie arbeitet ein einzelnes Team an seinen Aufgaben? Hier geht es um die tägliche Arbeit, die Visualisierung auf dem Team-Board, WIP-Limits und die Optimierung des lokalen Arbeitsflusses. Die meisten Kanban-Einführungen beginnen auf diesem Level, weil die Veränderung im direkten Einflussbereich des Teams liegt.
Auf Flight Level 1 hat ein Entwicklungsteam beispielsweise ein Kanban Board mit Spalten wie Backlog, Analyse, Entwicklung, Review und Done. Es setzt WIP-Limits pro Spalte, trackt Cycle Time und führt regelmäßige Retrospektiven durch, um seinen Prozess zu verbessern. Das Team wird auf dieser Ebene effektiver, stoeest aber irgendwann an Grenzen, wenn Abhängigkeiten zu anderen Teams oder fehlende strategische Priorisierung den Flow stören. Dann wird die Arbeit auf Flight Level 2 und 3 relevant.
Das Flight-Levels-Modell wurde von Klaus Leopold entwickelt und bietet eine Struktur, um Kanban über das einzelne Team hinaus zu skalieren, ohne ein schwerfaelliges Framework einführen zu müssen.