Ausgangslage
Ein mittelständischer Zulieferer der Automobilindustrie mit rund 1.200 Mitarbeitenden stand vor einem strukturellen Wandel: Die Nachfrage nach dem Kernprodukt stagnierte, während Wettbewerber zunehmend digitale Services und datenbasierte Geschäftsmodelle anboten. Intern fehlte das Know-how, um über das klassische Produktgeschäft hinauszudenken.
Herausforderung
- Abhängigkeit von einem einzigen Erlösmodell bei sinkendem Margendruck
- Digitale Kompetenz im Unternehmen vorhanden, aber nicht strategisch gebündelt
- Kein systematischer Prozess zur Geschäftsmodell-Innovation
Zielsetzung
- Potenziale für digitale und datenbasierte Geschäftsmodelle identifizieren
- Konkrete Geschäftsmodell-Hypothesen entwickeln und bewerten
- Einen Weg von der Idee zum validierten Piloten aufzeigen
Vorgehen
- 3-tägiger Workshop mit cross-funktionalem Team aus Entwicklung, Vertrieb und Digital
- Analyse des bestehenden Geschäftsmodells und seiner Schwachstellen
- Identifikation von Kundenproblemen jenseits des Kernprodukts
- Entwicklung von drei Geschäftsmodell-Hypothesen nach Lean-Startup-Logik
- Bewertung nach strategischem Fit, Machbarkeit und Marktpotenzial
Ergebnis
- Drei konkrete Geschäftsmodell-Hypothesen mit klarem Kundenfokus
- Ein Modell (Predictive-Maintenance-Service) direkt in die Pilotierung überführt
- Internes Innovationsteam mit klarem Mandat und Ressourcen aufgesetzt
- Strategischer Rahmen für systematische Geschäftsmodell-Innovation geschaffen
„Wir dachten, wir verkaufen Teile. Jetzt verstehen wir, dass wir Verfügbarkeit verkaufen können.” — Leiter Geschäftsentwicklung, Teilnehmer des Workshops